Alena Reeb, MA

Alena Reeb, MA

Fakultät für Humanwissenschaft
Bereich für Geschichte (GES)
Gebäude 40, Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg, G40-186
Tel.: +49 391 67-56988 Fax: N.N.
Sprechzeiten: Mittwoch, 11.00-12.00 Uhr
Vita
  • 2008 Abitur am Gymnasium Julianum, Helmstedt
  • 2009 Au Pair in Bethesda, Maryland via „Au Pair in America“
  • 2010 - 2013 BA-Studium der Kulturwissenschaften (HF Europäische Geschichte, NF Sozialwissenschaften) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • 2013 - 2016 MA-Studium der Europäischen Kulturgeschichte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • 10/2016 - 09/2018 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters

  • seit 10/2016 Promotionsstudium an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
  • seit 10/2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bereich für Geschichte
Lehre

SoSe 2018

Vom Wikingeranführer zum König. Mittelalterliche Transformationsprozesse am Beispiel der Normannen

WiSe 2018/19

Herrschaftspraxis im Mittelalter

WiSe 2019/20

Rituale und Symbole als Mittel der Kommunikation in der Vormoderne

Dissertationsprojekt

„Kontinuität oder Wandel? Sachsen und das Königtum zur Zeit Heinrichs II. und Konrads II. (1002 – 1039)“

 Das Dissertationsprojekt „Kontinuität oder Wandel? Sachsen und das Königtum zur Zeit Heinrichs II. und Konrads II. (1002 – 1039)“ beschäftigt sich mit der Interaktion der ostfränkischen Könige Heinrich II. und Konrad II. mit den sächsischen Großen und der Frage danach, ob Sachsen, das unter den vorherigen Königen zu einer zentralen Kernlandschaft des Reiches geworden war, im frühen 11. Jahrhundert einen Bedeutungsverlust erlitt, wie es in der Forschung bis dato postuliert wird.

Der Forschungsstand zu dieser Thematik präsentiert sich bislang als unzureichend, weshalb eine ausführliche Beschäftigung mit den weltlichen und geistlichen sächsischen Würdenträgern, ihren Handlungsspielräumen und ihren Interaktionsmöglichkeiten miteinander und mit den jeweiligen Herrschern dringend geboten ist. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Entscheidungsfindungsprozessen, Konflikten, sowie der Repräsentation und Inszenierung von Macht und Herrschaft – in reziproker Richtung, also von den sächsischen Großen sowie vom Königtum ausgehend.

Die sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgerichtete Analyse stützt sich auf eine relativ breite schriftliche Quellengrundlage. Im Vordergrund stehen die zeitgenössischen historiographischen und hagiographischen Quellen, sowie die Königs- und Kaiserurkunden Heinrichs II. und Konrads II. Ergänzend werden weitere schriftliche Quellen hinzugezogen, die trotz ihres zeitlich größeren Abstandes zu den Ereignissen des frühen 11. Jahrhunderts wichtige Informationen für den Untersuchungszeitraum liefern, so dass ein möglichst umfassendes Bild der Interaktionsmuster und Beziehungsgeflechte der sächsischen Großen entsteht und mögliche Kontinuitäten oder Brüche in der Bedeutung Sachsens aufgezeigt werden können.

Letzte Änderung: 16.10.2019 - Ansprechpartner: Prof. Dr. Stephan Freund