Wintersemester 12/13

Doktoranden-Workshop des Lehrstuhls für Geschichte des Mittelalters

15.03.2013 -

Am 15. März 2013 findet im Gebäude 152 (Brandenburger Straße 9), Raum 1.02, der Doktoranden-Workhop des Lehrstuhls für Geschichte des Mittelalters statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Promovierende den Stand ihrer Forschungen vortragen und zur Diskussion stellen. Mitarbeiter, Studierende und interessierte Hörer sind dazu herzlich Wilkommen!

 

Programmübersicht
09:30 Uhr Öffentlichkeit in Früh- und Hochmittelalter
Julia Saborowski (Magdeburg)
10:30 Uhr Kaffeepause
11:00 Uhr Richenza von Northeim (1087/89 - 1141). Studien zu Leben und Wirken der Kaiserin
Robert Conrad (Jena)
11:45 Uhr Studien zur Geschichte der Juden in Magdeburg und Umgebung während des Mittelalters
Michael Anders (Magdeburg)
12:30 Uhr Mittagspause
13:45 Uhr Funktionen und Handlungsspielräume von Frauenklöstern am Beispiel der Diözese Halberstadt im 9.-11. Jahrhundert. Eine diplomatische Untersuchung (Betreuer: Prof. Dr. Vogtherr / Universität Osnabrück)
Claudia Krahnert (Leipzig)
14:30 Uhr Die Frühgeschichte des Bistums Halberstadt
Christian Warnke (Magdeburg)
15:15 Uhr Kaffeepause
15:45 Uhr Kaiserin Gisela - Ehefrau, Mutter, Königin
Katrin Köhler (Magdeburg)
16:30 Uhr Wege und Herrschaft. Untersuchungen zur Raumerschließung und Raumerfassung in vormoderner Zeit am Beispiel Mitteldeutschlands im 10. und frühen 11. Jahrhundert
Pierre Fütterer (Jena)
ca. 17:30 Uhr Offizielles Ende des Workshops / Gemeinsamer Umtrunk

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Altgriechisch Kurs

Wer sich mit den sprachlichen, insbesondere begrifflichen, und kulturellen Grundlagen der europäischen Gesellschaften näher befassen will, hat ab dem Sommersemester 2013 wieder die Möglichkeit, einen Kurs in Altgriechisch zu besuchen. Der Kurs wird vom Sprachenzentrum der Otto-von-Guericke-Universität angeboten. Er läuft über drei Semester und kann mit dem Erwerb des überall anerkannten Graecum abgeschlossen werden. Die vergangenen Kurse sind auch von Studierenden des Faches Geschichte mit Erfolg absolviert worden.

Ich würde mich freuen, wenn weitere Studierende das Angebot nutzen würden.

Prof. Dr. Martin Dreher
Lehrstuhlinhaber Alte Geschichte

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Vortrag 'Eine rote Stadt wird braun: Magdeburg 1933'

30.01.2013 -

Am Mittwoch, den 30. Januar 2013 um 19:30 Uhr, findet in Kooperation mit der Forschungsstelle Moderne Regionalgeschichte des IGES eine Vortragsveranstaltung zum Thema der "Machtergreifung" in Magdeburg statt. Maik Hattenhorst von der Stadtbibliothek Magdeburg trägt zum Thema "Eine rote Stadt wird braun: Magdeburg 1933" vor.

Die Veranstaltung findet unter der Moderation von Prof. Dr. Mathias Tullner in der Zentralbibliothek, Lesefcafé Eselohr, statt. Es sind alle Studierenden, Mitarbeiter und interessierten Hörer eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Hintergrund

Am 11. März 1933 machten Nationalsozialisten mit roher Gewalt der Demokratie in Magdeburg ein Ende. Unter dem Beifall Tausender nahmen sie das Rathaus symbolisch in Besitz, wo bisher der späterhin weltberühmte Ernst Reuter gewirkt hatte. Die einstige Stilisierung Magdeburgs als eine „roten Stadt im roten Land“ erwies sich als Illusion. Die detaillierte Studie geht zunächst der Vorgeschichte der „Machtergreifung“ nach. Im Umfeld der SA entstand seit Mitte der 1920er Jahre eine Subkultur, die den Terror gegen Kommunisten, Sozialdemokraten und jüdische Bürger auf die Straße trug. 1933 ereignete sich nicht Geringeres als eine totalitäre Revolution. Der Euphorie des „Umbruchs“ gaben dabei auch nationalistische Kreise jenseits der NSDAP eine Stimme. Die neuen Machthaber nahmen politische Gegner in Verwaltung und Unternehmen ins Visier, Arbeiterorganisationen wurden verboten, Vereine und Verbände des bürgerlichen Spektrums „gleichgeschaltet“. Als „Volksfeinde“ diffamiert, verloren jüdische Bürger ihre Rechte. Von ihrer Beraubung profitierten wiederum viele. Vermeintliche wirtschaftliche und nationale Erfolge sorgten ohnehin für breiten Optimismus und verschleierten in Verein mit Terror gegen Andersdenkende den Weg in die Katastrophe.

 

Maik Hattenhorst, geb. 1972 in Herford, studierte in Bielefeld, Madrid und Halle (Saale) Geschichte, Politikwissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaften. Seit 2000 arbeitet er bis heute als Angestellter der Landeshauptstadt Magdeburg für die Stadtbibliothek Magdeburg. Publikationen: Lokal- und regionalhistorische Beiträge, Redaktion der Jubiläumsschrift „Magdeburg. Die Geschichte der Stadt 805-2005“, Dössel 2005.

 

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Themenworkshop "Magdeburg im Ersten Weltkrieg"

24.01.2013 -

Die Forschungsstelle Moderne Regionalgeschichte sowie das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek Magdeburg laden im Rahmen des Kooperationsprojektes 'Magdeburg im Ersten Weltkrieg - eine Stadt an der „Heimatfront“' am 24. Januar 2013 zu einem Themenworkshop ein. Die Veranstaltung findet im Francke-Saal des Alten Rathauses statt und möchte die interessierte Öffentlichkeit Magdeburgs über das geplante Vorhaben sowie die Wanderausstellung informieren und die bisher vorliegenden Forschungsergebnisse und Fragestellungen zur Geschichte des Ersten Weltkriegs vorstellen.

Im Jahre 2014 jährt sich zum 100. Male der Beginn des Ersten Weltkriegs, jener sprichwörtlichen „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Dieses europäische Ereignis hat die politische, geistige und soziale Welt unseres Kontinents bleibend verändert und Folgen gezeitigt, die bis heute in der Erinnerung europäischer Bürger und Nationen tiefe Spuren hinterlassen haben.

Auch Magdeburg, einst wichtiger Verwaltungssitz für die preußische Provinz Sachsen, größte Garnisons- und Festungsstadt Preußens sowie eine florierende Industrie- und Handelsstadt, ist bisher in der Weltkriegsforschung eher stiefmütterlich behandelt worden. Das gilt in weit größerem Maße noch für lokal- und regionalgeschichtliche Forschungen, die die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs auf Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaftsstruktur Magdeburgs zum Thema machen.

Eine für 2014 avisierte Publikation zur Geschichte der Stadt zwischen 1914 und 1918 soll dies existierende Forschungsdesiderat zumindest minimieren. Im interdisziplinären Zugriff wird die Sozial-, Wirtschafts-, Politik- und Kulturgeschichte der Elbemetropole in den Kriegsjahren beleuchtet.

Die Kooperation zweier städtischer Institutionen mit einer universitären Einrichtung und die Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung sind der Garant dafür, dass die wissenschaftlich erhobenen Forschungsergebnisse im guten Sinne popularisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Das Projekt versteht sich mithin Beitrag zur Erinnerungskultur Magdeburgs in heutiger Zeit.

 

Programm  
10:00 Uhr Begrüßung
Peter Petsch (Stadtbibliothek Magdeburg), Justus H. Ulbricht (Forschungsstelle)
10:15 bis 11:00 Uhr Lange her und noch präsent? Formen der historischen und aktuellen Erinnerung an den Ersten Weltkrieg.
Dr. Justus H. Ulbricht, Forschungsstelle Moderne Regionalgeschichte
11:00 bis 11:30 Uhr Am Rand der Geschichte? Magdeburgs jüdische Frontsoldaten. Ein Projektbericht.
Studenten der OVGU, Dr. Monika Gibas
11:30 bis 12:30 Uhr Nachfragen und Diskussion
12:30 bis 13:30 Uhr Mittagspause
14:30 bis 17:30 Uhr Workshop mit stadt- und lokalgeschichtlichen ExpertInnen.
[ca. 15-20, Einladungen durch Stadtarchiv, Stadtbibliothek, Forschungsstelle]
18:00 Uhr Städtischer Ausnahmezustand - Magdeburg 1914-1918. Forschungsstand und neue Fragen.
Prof. Dr. Mathias Tullner, OVGU.

 

 

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Mitteldeutsches Kolloquium zur Alten Geschichte

19.01.2013 -

Der Lehrstuhl für Alte Geschichte lädt  herzlich zum diesjährigen "Mitteldeutschen Kolloquium zur Alten Geschichte" ein. Das Kolloquium findet zweimal jährlich an wechselnden Gastgeberuniversitäten des mitteldeutschen Raumes statt, wobei aktuelle Forschungsergebnisse beziehungsweise Forschungsvorhaben vorgestellt werden. Interessierte können sich am: 19. Januar 2013, 10:15 - 16:15 Uhr an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Senatssaal, Gebäude 5 auf dem Universitätscampus einfinden.

 

Programm
10:30 Uhr

Martin Dreher:
„Recht, Religion und Magie im antiken Griechenland. Zum Stand der Forschung“


11:15 Uhr

Yves Löbel:
"Die politischen Zentren der bundesstaatlichen Gemeinwesen im antiken Griechenland"


12:00 bis 14:00 Uhr

Mittagspause

 

14:15 Uhr

Holger Schmidt:
„Die syrische Dekapolis in der frühen römischen Kaiserzeit“

 

15:00 Uhr

Friedbert Ninow / Eckart Frey:
„Archäologische Grabungen in der antiken Moabitis“

 

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Letzte Änderung: 15.06.2014 - Ansprechpartner: Webmaster