Lehrstuhl für Geschichte der Neuzeit / Geschlechterforschung

Der „Lehrstuhl für die Geschichte der Neuzeit (16.-19. Jahrhundert) unter besonderer Berücksichtigung der Geschlechterforschung“ beschäftigt sich mit historischen, insbesondere kultur- und sozialhistorischen Ereignissen und Problemstellungen in der Zeit zwischen 1500 und 1850. In dieser als ‚Vormoderne’ oder ‚Frühen Neuzeit’ bezeichneten Zeitspanne des Umbruchs und der Neuorientierungen fanden tiefgreifende Veränderungen und Innovationen in allen gesellschaftlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen statt, ohne die die moderne Welt nicht denkbar ist. Doch darf diese Entwicklung nicht als ein gleichmäßiger und stringenter Prozess verstanden werden; ganz im Gegenteil befanden sich Tradition und Moderne (‚Dynamik der Tradition’) sowie Eigensinn und Beharrlichkeiten (‚Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen’) in einem permanenten Wechselprozess.

Durch zwei Besonderheiten zeichnet sich der Lehrstuhl aus:

  1. durch seine kulturhistorische (historisch-anthropologische) Ausrichtung;
  2. durch seinen Schwerpunkt in der historischen wie interdisziplinären Frauen- und Geschlechterforschung.

Letzte Änderung: 25.10.2018 - Ansprechpartner: Webmaster